Textserie Teil 2 – Herr Held

16 04 2010

Als zweiter teil meiner textserie folgt nun der text „Herr Held“, welcher für den Deutschunterricht entstanden ist. Ich hatte bisher leider keine Zeit die zahllosen Rechtschreibfehler zu korrigieren und ungeschickte Formulierungen auszubessern. Ich wollte es mir jedoch trotzdem nicht entgehen, diesen Text zu posten, da ich finde, dass er mir sehr gelungen ist. Bei dem nachfolgenden Text handelt es sich um einen Versuch die alt germanische Nibelungensage in unsere moderne Welt umzuschreiben. Wer sich fragt, was die Nibelungensage ist, kann sich sein Wissen gerne von Wikipedia aufbessern lassen. Kritik oder ähnliches würden mich freuen und können als Kommentare auf diesen Blogeintrag geposted werden.

„Verkaufen! Verkaufen! Ich weiss dass uns das Verluste bringt aber es will die Firma halt niemand! Labern sie doch nicht herum! Die Firma wird in den nächsten zwei Tagen verkauft außer sie liefern mir eine stichhaltige Begründung warum wir als technologisches, modernes Unternehmen Hauptaktionär an einer Firma sein müssen die Häckeldecken herstellt. Die Firma wird verkauft! Auf Wiedersehen!“ wütend schleuderte Herr Held sein Telefon zurück an dessen Platz. Es klopfte an der Türe. Herr Helds Stellvertreter welcher gleichzeitig eine Art Gehilfe war trat ein. „Guten Morgen Herr Held. So früh schon im Büro? Ich bringe ihnen ihren Kaffee und den Wirtschaftsteil der FAZ.“ Herr Held immer noch gereizt schnaubte seinen Stellvertreter an: „Lesen sie vor!“. Dieser begann: „Eigentlich nur erfreuliche Nachrichten. Eine Tochterfirma der „König und Partner Holdinggesellschaften“ scheint offenbar billig zum Kauf zu stehen, jedenfalls sind die Aktienkurse im letzten Quartal erheblich eingebrochen.“. „Was hat das mit uns zu tun?“ fragte Herr Held, welcher sich langsam beruhigte. “Die Tochterfirma die ich meine ist die „Kriemhild Microsystems AG“ sie liefern uns unsere RAM-Module. Würde es uns gelingen diese zu erwerben, wären wir vollständig autonom von anderen Firmen was die Herstellung unserer Homeuser-PCs betrifft.“ Schlagartig hellte sich Herr Helds Laune auf:“ Ich brauche diese Firma! Ich glaube ich werde mich dort einmal umsehen und eventuell ein wenig dort arbeiten um mehr über diese Firma herauszufinden. “ Zu seinem Stellvertreter gewandt sagte er: “Bringen sie mir meinen feinsten Anzug und lassen sie den 10 Türer vorfahren! Ich werde mich wohl etwas länger dort umschauen. Sie übernehmen solange ich weg bin die Geschäfte hier. Ich erwarte von ihnen täglich pünktlich um 19:30 Bericht über die Aktivitäten des Tages..“ „Jawohl! Wie sie es wünschen Herr Held!“ Der Stellvertreter verließ das Zimmer.

Währenddessen tagte im Hauptsitz der König und Partner Holdinggesellschaften der Vorstand. Als Herr Held das Firmengebäude betrat und um einen Termin, bei Herrn König, dem Vorstandsvorsitzenden der Holding bat, wurde er höflich aber bestimmt aufgefordert zu warten, man werde zuerst Herrn König fragen ob er für ein Gespräch verfügbar sei.“Herr König da möchte sie jemand sprechen“ sagte eine Sekretärin in die versammelte Runde. „Nicht jetzt ich bin mitten in einer Sitzung“. „ Der Herr meint, es wäre dringend“. „ Ok, geben sie die Überwachungskamera auf den Hauptschirm“.Herr König betrachtete eine Weile das Video der Überwachungskamera, auf dem Herr Held zu sehen war und fragte dann in die Runde: „Weiß irgendjemand wer das ist?“. „Ich glaube da kann ich helfen“ mit diesen Worten erhob sich ein ernst drein blickender, etwas älterer aber dennoch muskulöser Geschäftsmann: Hagen von Tronjé. Einer der angesehensten Geschäftsmänner der Holding und Mitgründer, nebenbei, er war von adeliger Abstammung worauf er immer sehr wert legte.“Ich fasse mich kurz: Das ist Herr Held von der „Held computing AG“-Holding. Er hat reich geerbt, sehr reich. Von Beruf ist er Jurist einer der besten um genau zu sein. Es haben schon viele versucht ihn zu verklagen, erfolglos, er ist quasi unverwundbar. Wir sollten ihn auf jeden Fall ehrenhaft empfangen“. „Können Sie sich vorstellen, was er von uns möchte?“ fragte Herr König seinen Kollegen von Tronjé. „ Das beste wird sein sie lassen ihn herein, dann wird er uns wohl erzählen was er will.“ antwortete von Tronjé. Nachdem Herr Held herein geführt wurde und gefragt wurde was er den wolle antwortete er:“ Ich arbeite seit 20 Jahren unermüdlich in meiner Firma, das wird irgendwann langweilig, darum habe ich meine Geschäfte an meinen Stellvertreter übergeben und möchte nun in einer anderen Firma arbeiten um nicht immer die gleiche Arbeit zu haben, einfach mal ein bisschen Abwechslung.“ Alle im Raum schauten sich etwas verwundert an dann ergriff Herr König das Wort:“Sie verstehen dass dies eine etwas ungewohnte Situation für uns ist, aber nun gut. Wir könnten Ihnen eine Stelle als mein persönlicher Berater anbieten, wenn sie das wollen?“ „Aber natürlich“ antwortete Herr Held.

Ein Jahr arbeitete Herr Held bei der König und Partner Holdinggesellschaften und konnte einige Informationen über seinen Traum, der Kriemhild Microsystems AG, herausfinden. Herr König verweigerte ihm jedoch jegliche Einsicht in Betriebsinterna wichtiger Art. Eines Tages lief Herr König sehr aufgebracht in seinem Büro herum. Herr Held fragte besorgt, was denn los sei. Nach einigem zögern vertraute sich Herr König Herr Held an: “ Herr Held Wir kennen uns nun schon seit einem Jahr und ich weiss, dass ich ihnen vertrauen kann. Das was ich ihnen nun erzähle ist streng geheim. Ich gebe es nur ungern zu, aber meine Firma steht kurz vor dem Bankrott, wir haben Schulden bei der Sächsischen Landesbank und der Dänischen Staatsbank und sie fordern die Schulden binnen zwölf Wochen zurück. Wir sind erledigt!“ Herr Held antwortete:“ Machen sie sich da keine Sorgen, ich könnte ihnen so viel Geld leihen wie sie wollen. Ist das ein Angebot?“ „Warum, warum tun sie das?“ fragte Herr König. „Nun bei Ihnen in der Firma hatte ich das abwechslungsreichste und lustigste Jahr meines Lebens. So einen Freizeitpark muss man doch geradezu erhalten.“ sagte Herr Held, welcher sich sein glucksen und lachen verheben musste. „Ich, ich weiss gar nicht wie ich Ihnen danken soll??“ „ Aach vergessen Sie das! Eine Hand wäscht die andere und einem Freund helfe ich doch gerne.“ Herr König nahm den Ausdruck Freund der so leicht aus Herrn Helds Mund gekommen war mit einem mulmigen Gefühl wahr, stand er doch nun haushoch in Herrn Helds Schuld. Und dieser schien das als etwas ganz normales zu sehen. Waren Sie wirklich Freunde? Wie sich herausstellte war das Problem der unbezahlten Schulden nur die Spitze des Eisbergs In einer stillen mit Alkohol angereicherten Stunde gestand Herr König Herrn Held, er habe sich gewaltig mit einer Firmenübernahme verhoben. Es handle sich um die Firma „Brünhild Microsystems AG“. Die Übernahme gestaltete sich vor allem dadurch schwierig dass bei der Übernahme zunächst viele schwere Verfahren und hohe Ablösungszahlungen zu überstehen seien. Und wieder griff Herr Held Herr König unter die Schultern:“ Mein Freund wir kennen uns nun schon seit eineinhalb Jahren, ich habe reich geerbt und es ist doch selbstverständlich dass ich dir helfe. Unter einer Bedingung, wenn ich es schaffe diese Brünhild Dingsbums AG unter deinem Namen zu übernehmen, bekomme ich von dir dafür die Kriemhild Microsystems AG einverstanden?“ Herr König der schon etwas über den Durst getrunken hatte nickte eifrig mit dem Kopf: „Alles was du willst“

„Wir haben es geschafft ein Hoch auf unseren Freund Herrn Held, dank seinen Ratschlägen sind wir wieder ein starkes und zukunftsweisendes Unternehmen. Komm doch auf die Bühne, bitte, und sag was…“ mit diesen Worten übergab Herr König das Rednerpult an Herrn Held: „Liebe Kollegen und Kolleginnen. Wir haben es geschafft mit viel Mühe und zwei Anläufen, aber wir haben es geschafft unsere Firma hat mit der Brünhild Microsystems AG „geheiratet“ es ist vollbracht…….“

Zufrieden verabschiedete sich Herr Held fürs erste und kehrte zurück ins eine Firma um die Geschäfte wieder selbst in die Hand zu nehmen. Und um den Triumph zu feiern eine sehr bedeutsame neue Firma in seiner Holding zu haben. Fünf Jahre später bekam er eine Einladung zu einem Galaball der König und Partner Holdinggesellschaften. Er sagte zu. Dort angekommen wurde er zunächst freundlich empfangen. Er gesellte sich zu einem Tisch an dem Hagen von Tronjé und Herr König standen und diskutierten. Er begrüßte Herrn König freundschaftlich, Herrn von Tronjé mit einem etwas steifen Händedruck. Im Laufe des Abends entwickelte sich ein freundliches Gespräch zwischen den drei Geschäftsmännern. Doch plötzlich hörten sie lautes Stimmengewirr von der anderen Seite des Saals. Herr Held, Herr König und Herr von Tronjé eilten in die Richtung aus der das Stimmengewirr gekommen war. Dort angekommen sahen sie was passierte. Die Geschäftsführerin der Brünhild Microsystems AG stritt sich lauthals mit der Geschäftsführerin der Kriemhild Microsystems AG. Herr König erfragte den Grund dieses Streits, darauf antwortete die Geschäftsführerin der Brünhild Microsystems AG: “Herr König, diese Frau behauptet“ dabei zeigte sie auf die Geschäftsführerin der Kriemhild Microsystems AG. „Diese Frau behauptet sie hätten nur dank finanzieller Unterstützung und Schmiergeldzahlungen Herr Helds an die Vorstandsmitglieder unserer Firma und das Kartellamt unsere Firma übernehmen können! Sie behauptet ihre Holdinggesellschaften sei pleite! Herr König!“ „Ich denke“ setzte Herr König an „Ich denke dieses Missverständnis lässt sich ganz einfach aus der Welt schaffen. Herr Held hat in unserer Firma keinen bedeutenderen Rang erhalten als jeder andere Berater auch. Ich glaube er wird ihnen das auch gerne bestätigen!?“. „In der Tat kann ich ihnen versichern, dass die König und Partner Holdinggesellschaften alles andere als pleite ist. Die einzige Rolle die ich bei dieser Firmenübernahme gespielt habe war eine Innovation im Management wodurch wir sehr viel effizienter arbeiten konnten.“ erklärte Herr Held. Mit diesen Worten verlies Herr Held den Ort des Geschehens und stellte sich zu einer Gruppe Geschäftsleute mit denen er schon lange nicht mehr geredet hatte. Die Menschenmenge um die beiden streitenden Geschäftsführerinnen löste sich auf. Nur Hagen von Tronjé stand argwöhnisch herum, er ahnte dass Herr Held nicht die Wahrheit gesagt hatte und in Wahrheit die König und Partner Holding haushoch von der Held computing AG abhängig war. Ein Skandal. Dazu kam noch dass die Presse anwesend war. Hagen von Tronjé malte sich schon die Schlagzeile des nächsten Tages aus: „Große Firmenübernahme war teuer erkauft-Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe“ oder „König und seine Partner vor dem Aus-Schmiergeld anstatt Weihrauch, Gold und Myrre.“ Dies, dachte Hagen von Tronjé, könnte das Ende sein, das Ende seines Lebenswerks, der steten Vergrößerung der König und Partner Holdinggesellschaft vor allem im Techniksektor, denn Herr held könnte sie jederzeit auffliegen lassen und zum Konkurs zwingen.. Er fasste den Entschluss, was du mir so ich dir. Das Image der Held Holding muss geschädigt werden!

SZ vom 01.02: Held liebt Liechtenstein-Noch ein Steuersünder. Wie gestern ein anonymer Informant bekannt gegeben hat, gibt es starke Hinweise darauf, dass der Geschäftsführer der Held Computing AG Steuern in Milliardenhöhe hinterzogen und in einer Stiftung in Liechtenstein hinterlegt hat. Die Staatsanwaltschaft prüft der zeit den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Die Geschäfte der Held Computing AG sind bis auf weiteres eingestellt.

Financial Times vom 05.02: Steinwerfer im Glashaus- Held bezichtigt Konkurrent der Betriebssabotage. Herr Held der Vorstandsvorsitzenden der Held Computing AG wehrte sich Gestern auf einer Pressekonferenz vehement gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Steuerhinterziehung. Einer Verleumdung ohnegleichen sei er zum Opfer gefallen. Eine Gruppe von Menschen die ihm und seiner Firma das Aus wünschen. Davon werde er sich nicht einschüchtern lassen. Er appellierte an seine Konkurrenten zu einem harten aber fairen Marktkampf zurückzufinden und die Finger von anrüchigen Methoden und dem Anschwärzen geachteter Kollegen zu lassen. Sollte die hinter dieser Verleumdung stehende Gruppierung nicht auf diese „Waffenruhe“ eingehen, drohte er, werde er alles daran setzen die Drahtzieher dahinter vor Gericht zu bringen. Experten halten dies aus jetziger Sicht für eine blose Androhung, da es derzeit keine Hinweise auf eine eventuell bestehende Verleumdung oder dergeleichen gegen Herrn Held gäbe. Wie ein am Steuerhinterziehungsprozess beteiligter Anwalt verlautbarte, denke er, dass es sich bei dieser Aktion nur um einen Nebenkriegsschauplatz handle, mit dem herr held von seiner eigenen Schuld ablehnen wolle und er sei sich sicher, jedes gericht dieser welt werde das genauso sehen.

FAZ vom 20.02: Held Computing in Bedrängnis-Wirtschaftskrise macht auch hier nicht halt. Eine weitere erschreckende Nachricht ereilte uns am heutigen Vormittag. Die durch einen Steuerskandal ihres Gründers angeschlagene Unternehmensgruppe Held Computing AG. Hat angeblich einen weiteren harten Schlag zu verkraften. Die Unternehmenstochter „Zitti Bank“ hatte laut eines anonymen Informanten Wertpapiere im Wert von umgerechnet ca. 34 Milliarden Euro an der kürzlich Zugrunde gegangenen „Lehnsmann Brüder Bank“, einen Tag vor deren Konkurs, gekauft. Der dafür zuständige Mitarbeiter konnte nicht ausfindig gemacht werden.

BILD vom 05.02: Der neue Rammelheld? Ging Herr H. (45) zu Prostituierten?

Manuela S. (22) arbeitet im bekannten Bordell „Pascha“ in Köln. Seit zwei Jahren arbeitet die ledige Polin dort. Laut ihr war Herr H. Ein Dauerkunde bei ihr.

StZ vom 13.03: Held ist Tot- Holding am Abgrund. Dies scheint der endgültige Untergang des Held Computing AG Firmenimperiums zu sein. Wie bekannt wurde hat sich der Firmenchef Herr Held in der Nacht von Montag auf Dienstag in seinem Büro erhängt. Die Geschäftsführerin der größten Tochterfirma der Held Computing AG verlautbarte gestern auf einer Pressekonferenz:“ Wir sind zutiefst bestürzt über den Tod unseres Vorstandsvorsitzenden. Er hat die Holding seit Jahrzehnten, umsichtig, wissend und klug geführt. Sein Tod stellt einen großen Verlust gerade in dieser Wirtschaftlich sehr schweren Zeit dar.“ wie aus Firmen Kreisen bekannt wurde gibt die Geschäftsführerin der Kriemhild Microsystems AG jedoch der König und Partner Holding die Schuld an Herrn Helds Tod. Laut den Informanten sieht die Geschäftsführerin den Eklat auf einem Galaball zwischen ihr und der Geschäftsführerin der Brünhild Microsystems AG,welcher einen großen Skandal verursachte und die Aktienkurse der König und Partner Holding fallen lies(wir berichteten) als Grund einer groß angelegten Rache Aktion der König und Partner Holding zur Schädigung des Images der Held Computing AG. Als Hauptschuldigen nennt sie den zuständigen Vorstand für die Techniksparte der Holding, Hagen von Tronjé. Dieser habe durch inszenierte und verleumderische Handlungen und Aussagen sowie erkaufte vermeintlich wahrheitsgetreue Aussagen „seriöser“ Zeugen und Infiltration der Held Computing AG die Held Computing AG derart in Bedrängnis gebracht, dass Herr Held keinen Ausweg als den Tod sah. Des weiteren lies die Geschäftsführerin der Kriemhild Microsystems AG verlautbaren: „Unter Herrn Held als Vorstandsvorsitzenden unseres Mutterkonzerns hatten wir bisher unerreichte Gewinne, daher lassen wir solche Anfeindungen nicht auf uns sitzen, wir werden zurückschlagen!“

Eine noch nicht ganz fertige Geschichte von Paul-Georg M.

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Textserie Teil 1 – Charakterisierung Homo fabers bis zur Zeit der Notlandung in der Wüste

14 04 2010

Wie angekündigt nun der erste Teil meiner Textserie bestehend aus Texten aus meinen Hausaufgaben oder anderen Projekten. Den Anfang macht dabei, wie man an der Überschrift sieht eine Charakterisierung Homo fabers.

Walter „Homo“ Faber, ist schweizer Ingenieur für die UNESCO und der Hauptcharakter sowie Ich-Erzähler des Romans „Homo faber – Ein Bericht“ von Max Frisch aus dem Jahr 1957. Zu Beginn des Romans (welcher 1957 handelt) sitzt Faber in einer Super-Constellation in Richtung Mexico City er lässt seine Geliebte Ivy in New York zurück, er möchte sie nicht heiraten. Und der ständig auf ihn einredende Sitznachbar Herbert Hencke, einem Deutschen, neben ihm vermag sein komisches Gefühl im Magen auch nicht zu verbessern. Sein Leben ist in Ordnung, sagt er. In der selben Ordnung, in der alles auf der Welt aus seiner Sicht ist. Frei von Schicksal oder Fügung. Alles nur Zufälle. Sein Leben gilt den Maschinen, der Technik, dem Berechenbaren. Das gibt ihm Halt im Leben, ist dessen einziger Sinn. Sein meist genutzter Satz dabei ist: Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit Formeln und Wahrscheinlichkeiten zu rechnen.“ Ein selbst errichtetes Schutzschild vor den vermeintlich unerklärlichen Phänomenen der Welt, ja der Natur an sich. Dieses Schutzschild aus Logik, abweisen von Gefühlen und Emotionen als weibisches Gehabe und dem unterdrücken der Natur und der tierischen Seite des Menschen ( was man daran sehen kann, dass er sich ständig rasiert um nicht zum „Wald“ zu werden) erhält er mit größter Disziplin aufrecht. Denn jeder auch noch so kleine Bruch darin würde den Verlust der Kontrolle über sich selbst und somit ein Horrorszenario für Faber bedeuten. Dieses Unterdrücken hat er bisher perfekt geschafft. Er arbeitete wie eine Maschine, in einem bestimmten Takt. Emotionslos. Perfekt getimed. Zuverlässig. Verantwortungsvoll. Ein Workoholic.

Doch mit dem Beginn seiner Aufschriebe, brechen immer größere Stücke aus diesem Schild heraus. So klammert er sich während der Zeit in der zwei Motoren seines Flugzeugs aussetzen panisch an seinen Nachbarn und die stuardess, seine unsicherheit überspielend auf diese einredend. Ein Verhalten, dass er zuvor (bzw. Im Nachhinein in seinen Aufschrieben) herabschätzend verurteilt hatte. Versucht jedoch (um im Bild zu bleiben) die herausgefallenen Steine schnell wieder in seine Schutzmauer einzubauen, indem er nüchtern feststellt, die Super Constellation könne schließlich auch mit 2 Motoren fliegen. Jedenfalls glaubt er das. Nach der Notlandung und dem Einbruch der Dunkelheit weicht er von seiner gewohnten Selbstkontrolle ab. Er sieht in Felsen usw. der Wüste seltsame Gestalten, kommt aber gleich mit einer logischen Erklärung um sich selbst zu beruhigen. Dem Leben begegnet er weiterhin distanziert und hält alle Situationen die mit leben (Eidechsen und Schlangen) oder Erleben bzw. Emotionen (Sonnenuntergang und der Hoffnungsschimmer eines herrannahenden Flugzeugs) zu tun haben ausschließlich durch die emotionslose Technik seiner Kamera fest. Er unterdrückt also bewusst die emotionale Seite seines Seins und isoliert sich von ihr.Doch als er herrausfindet, dass Herberts Bruder, Joachim (ein Jugendfreund Fabers), Fabers „Liebe des Lebens“ Hanna geheiratet hat, gerät Fabers Innenleben vollends aus dem Gleichgewicht. Sie war die einzige Frau, die er je geliebt hat, ja sogar heiraten wollte. Hanna lehnte ab. Seitdem hat er alle Heiratsangebote (z.B. Von ivy) abgelehnt. Die Gefühle überschwemmen ihn jedoch jedesmal, wenn er an Hanna denkt.

Zusammenfassend offenbart sich also ein zutiefst geteilter Charakter, bei dem lange zeit die logische, technische Seite des Wesens das Übergewicht hatte. Bedingt durch emotionale Einflüsse von Außen, wie etwa der Erinnerung an Hanna oder dem verloren fühlen in der Wüste, wackelt Faber immer mehr hin zur emotional instinktiven Natur. Was er zwar zu verhindern versucht, es ihm jedoch nicht gelingt, sich weiter so stark zu kontrollieren wie bisher.

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Charakterisierung Homo fabers bis zur Zeit der Notlandung in der Wüste von Paul-Georg Majev steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
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Guter, kostenloser Vokabeltrainer

11 04 2010

Wie vielleicht viele verzweifelte Schüler, war ich bis vor einigen tagen auf der suche nach einem guten und vor allem kostenlosen Vokabellernprogramm. Irgendwie hat mich keines so richtig angesprochen. Doch dann stieß ich auf: www.vokker.net

Bei Vokker lernt man, wie manch einer es vermutlich von seinen Karteikarten gewöhnt ist, in Stufen. Beantwortet man eine Vokabel richtig steigt sie eine Stufe auf, beantwortet man sie falsch steigt sie eine Stufe ab. So hat man erstens den optimalen Überblick und eine Selektion nach der Notwendigkeit diese Vokabel zu lernen. Alles in allem bin ich mit vokker.net soweit sehr zufrieden und kann es nur jedem weiterempfehlen!





Textserie

11 04 2010

Nachdem sich auf meiner Festplatte im Ordner „Hausaufgaben usw.“ bereits ein großer Stapel angesammelt hat, habe ich nun beschlossen einige meiner gelungeneren Arbeiten in nächster Zeit hier zu veröffentlichen. Ich hoffe jemand fängt was damit an :-)





Adventskalender

6 12 2009

Gerade findet auf der von mir betreuten Website eduardojenaro.eu eine Art Adventskalender statt. Jedes Adventswochenende werden zwei neue Bilder veröffentlicht:  http://eduardojenaro.eu/Tierkreis/tierkreis.php





„Schublade“ mit JavaScript und CSS

11 09 2009

Während der Arbeit an einer meiner letzten Websites, habe ich mir ein Script zusammengebastelt, mit dem man mit JS und CSS eine Schublade animieren kann. Der Code ist nicht perfekt, da ich auf der Website etwas komische Umstände hatte und noch keine zeit gefunden habe, den Code für allgemeine Anwendung zu optimieren.

Schritt 1 „Das JS“:

<script type=“text/javascript“>
$(document).ready(function() {
$(„.topMenuAction“).click( function() {
if ($(„#openCloseIdentifier“).is(„:hidden“)) {
$(„#slider“).animate({
marginLeft: „0px“
}, 500 );
$(„#topMenuImage“).html(‘<img src=“./images/open.png“ alt=“open“ />’);
$(„#openCloseIdentifier“).show();
} else {
$(„#slider“).animate({
marginLeft: „441px“
}, 500 );
$(„#topMenuImage“).html(‘<img src=“./images/close.png“ alt=“close“ />’);
$(„#openCloseIdentifier“).hide();
}
});
});
</script>

Ich werde den Code nicht groß erklären, sondern nur die Dinge, welche es sich zu ändern lohnt.

(‘<img src=“./images/open.png“ alt=“open“ />’);

In diesem Snippet wird ein Bild festgelegt, welches beim Öffnen der Schublade angezeigt wird.

(‘<img src=“./images/close.png“ alt=“close“ />’);

Wie nicht unschwer zu erraten, definiert dieser Code das Bild, welches im offenen zustand und während dem schließen angezeigt wird.

marginLeft: „441px“

Dies  legt fest, um wie viele Pixel die Schublade nach in diesem Fall  rechts geht. Bei diesem Beispiel sind es also 441px, um welche die Schublade nach rechts herausfährt. (andere Richtungen mit marginTop usw…)

Schritt 2 „Das CSS“:

#slidermesser{

position:absolute;
height:670px;
width: 720px;
left: 217px;
top: -3px;
overflow:hidden;

visibility:visible;

}
#sliderWrap {
margin: 0 auto;
width: 300px;
z-index:4;

}

#slider {
position: absolute;

background-image:url(./images/slider.png);
background-repeat:no-repeat;
background-position: bottom;
width: 333px;
height: 147px;
z-index:10;
left: -195px;
top: 135px;

}
#slider img {
border: 1px;
}
#sliderContent {
left: -246px;
top: 358px;

position: absolute;
text-align:left;
background-color:#4B4B4B;
color:#333333;
height:127px;
width: 440px;
font-weight:bold;
padding: 10px;

}

#openCloseWrap {
position:absolute;
margin: 143px 0 0 120px;
font-size:12px;
font-weight:bold;
left: 69px;
top: 211px;

}

Für fortgeschrittene CSSer kein Problem anzupassen, denke ich. Bei Fragen: Die Frage als Komment zu diesem Beitrag schreiben.

Schritt 3 „HTML“:

<div id=“slidermesser“>

<div id=“sliderWrap“>
<div id=“openCloseIdentifier“></div>
<div id=“slider“>
<div id=“sliderContent“>
Beliebiger Content, egal was.
</div>
<div id=“openCloseWrap“>

<a href=“#“ id=“topMenuImage“>

<img src=“./images/open.png“ >
</a>
</div>
</div>
</div>

</div>

Auch hier, bei Fragen: Kommentar posten.

Das Ergebniss:

Bei mir sah das dann so aus:

Schublade ausgefahren

Schublade ausgefahren

Ich hoffe ich konnte einigen von euch helfen. Ich selbst war ziemlich lange auf der Suche nach sowas und habe nichts gefunden. Und habe dann in anlehnung an ein anderes Script dieses programmiert.  Denn: selbst ist der/die  Mann/Frau!





eduardojenaro.eu

11 09 2009

Die Aufträge nehmen gerade wirklich kein Ende. Zum Glück! Meine letzte fertige Website ist eine Site, die ich im Auftrag eines Lehrers anfertigte: eduardojenaro.eu





kilian-photoart.net

11 09 2009

Ein bisschen Werbung in eigener Sache. Vor einer Weile habe ich im Auftrag eines Freundes dessen Website fertiggestellt: www.kilian-photoart.net.





SONY VAIO VGN-SR29(VN)

22 05 2009

Nachdem ich meinen HP TouchSmart tx-1150eg wieder zurückgegeben habe, machte ich mich auf die Suche nach einem anderen leichten, kleinen und denoch leistungsstarken Notebook. Da es über das SR29 schon einen sehr guten Bericht gibt, möchte ich an dieser Stelle lediglich einen Link zu diesem Beitrag posten: http://www.temporaer.info/blog/2009/04/kleiner-test-zum-sony-vaio-vgn-sr29vns/





Der HP TouchSmart tx2 (-1150eg)

10 05 2009
HP TouchSmart tx2

HP TouchSmart tx2

Bis vor wenigen Tagen war ich auf der Suche nach einem leichten, kleinen und somit mobilen Notebook. Dennoch sollte die Leistung nicht wesentlich hinter der großer Notebooks und PCs liegen. Nach einigem Suchen und Vergleichen habe ich das diesen Anforderungen entsprechende Notebook gefunden: Das HP TouchSmart tx2! Das wohl bedeutenste Merkmal dieses Notebooks ist der Touchscreen, welcher sich auch mit einem Stylus (Stift) bedienen lässt. Des weiteren verfügt der tx2 über einen 2×2,3 GHz AMD Prozessor, eine 64MB (dediziert) TurboCache RadeOn Grafikkarte von ATI, 4GB RAM, 400GB Festplatte und einem Fingerprintreader. Als Betriebssystem ist Windows Vista vorinstalliert.

Öffnen der Verpackung

Beim Öffnen der Verpackung fiel mir als Erste das interessante „Verpackungsdesign“ der Verpackung des tx2 auf: Die Zubehörteile sind in den Kartons, die das Notebook im Karton fixieren und schützen, untergebracht. Als Zubehör werden eine Notebookhülle, eine Fernbedienung, das Ladegerät und der Stylus, sowie 2(!!) Akkus mitgeliefert.

Erstes Einschalten

Hat man den Akku dann gemäß der beigelegten Anleitung im Gerät angebracht und das Stromkabel angeschlossen, kann man den Computer zum ersten Mal starten. Es erscheint der übliche Vista Installationsguide. Dann folgt ein weiterer, von HP erstellter, Assistent welcher einem beim Einrichten mehrerer (aus meiner Sicht) unwichtiger Einstellungen hilft. Nun öffnet sich endlich der Desktop und sehr schnell sieht man den größten Software bedingten Mangel des tx2: Etwas zu viel unnütze Software. Z.B. brauche ich keinen Advisor der mir sagt, wos lang geht. Der einzige Hardware „Mangel“ der einem sofort auffällt ist, dass das Display bedingt durch das integrierte Grafiktablett „grisselig“ ist. Arbeitet man jedoch längere Zeit mit dem Bildschirm, so ist meine Erfahrung, stört einen das überhaupt nicht mehr. Das muss jedoch jeder für sich selbst sehen, wie dies bei ihm ist.

Längerer Gebrauch

Wie bei AMDs offenbar üblich werden Grafikkarte und CPU sehr schnell sehr heiß. Im Normalbetrieb sind 66°C bei der CPU nichts ungewöhnliches. Ich hatte erst Bedenken, bei der Leistung der Grafikkarte, jedoch funktioniert bei mir die Adobe Master Collection bisher einwandfrei. Das ich mit Premiere keine HD-Videos in Echtzeit schneiden kann, dürfte wohl klar sein, aber ansonsten habe ich keine Probleme mit der Grafikkarte.

Fazit (nach 4 Tagen): Ein alles in Allem sehr gelungenes Notebook, welches ich jedem nur weiterempfehlen kann, der keine aufwändigen Spiele spielen möchte, sondern sein Notebook nur für Office Anwendungen und Grafik-/ Multimediaanwendungen (außer HD usw.)  benutzen möchte. Über den langfristigen „Spaß“ an diesem Notebook kann ich noch nichts sagen, da ich selbst es erst seit 4 Tagen besitze. Sollten mir noch Pros und Contras einfallen, werde ich diese Posten!

Fazit (nach 8 Tagen): Wirklich ein sehr gutes Notebook, Verarbeitung usw. alles TOP. Währe da nicht das Problem, dass sich das Notebook sehr schnell aufheizt. Dieser Mangel ist jedoch so enorm, meiner Ansicht nach, das ich von einem Kauf abrate! Ich selbst gebe meinen tx2 jedenfalls wieder zurück. Denn 70°C schon bei den einfachsten Tasks ist einfach zuviel.

Meine Bitte an HP: Der tx2 wäre so ein gutes Notebook, wenn da das Problem mit der Temperatur nicht wäre! Macht weiter so, erfindet viele neue Features und bringt sie auf den Markt. Aber denkt auch mal an sowas, wie die Prozessortemperatur! Danke.

+Touchscreen
+Grafiktablett
+geringes Gewicht
+/-klein
+fast die gleiche Ausstattung wie bei vielen „normalen“ Notebooks

-“grisseliger“ Bildschirm
-wird schnell warm bis heiß
-schlechte Grafikkarte (64MB)
-zu viel unnütze Software
(-kein einfaches untertakten möglich)

NICHT KAUFEN!








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